
Die Winzerkapelle
spielte unter der Leitung von Markus Ziegler am
Samstag zur
Eröffnung, am Sontag zur Begleitung des
ökomenischen
Gottesdienstes und bot schwungvolle Unterhaltungs-
musik beim
anschließenden Frühschoppenkonzert.


Beim "Biggi-Wettbewerb" erreichte die Winzerkapelle nur den
zweiten
Platz, doch der Spaß stand dabei ohnehin im Vordergrund.

Der Bewirtungsdienst versorgte die Gäste mit Speisen und
Getränke
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Emmendinger Tor, vom 12.08.2009
Detlef Berger/Oliver König
Ein Fest wie aus dem Bilderbuch!
Beim
7. Weinfest auf dem Hungerberg
geriet so mancher Gast ins Schwärmen
Köndringen. Das seit 1997 ausgerichtete Weinfest des
Fördervereins „Wein&Kultur Köndringen“ aufdem
Köndringer Hungerberg gehört aufgrund des idyllischen
Panoramablicks über die Rheinebene sicherlich zu den
schönsten im gesamten Breisgau. Von vergangenem Samstag bis Montag
erlebte das beliebte Fest bei nahezu idealem Wetter die nunmehr siebte
Auflage. An allen drei Tagen war das Festgelände auf der
„Sonnenterrasse des Breisgaus“ bestens frequentiert.
Mit der
traditionellen Wanderung vom Winzerhüs zum Weinfest begann am
Samstagnachmittag der feierliche Reigen. WG-Ehrenvorsitzender Edgar
Heß führte die etwa 50 Gäste etwa drei Stunden entlang
des Weinwanderwegs hinauf zum Hungerberg. Eröffnet wurde die
Veranstaltung durch die amtierende Breisgauer Weinprinzessin, Sybille
Hämmerle. Zuvor sprachen unter anderem der ehemalige
Bürgermeister und neue Ehrenbürger Hermann Jäger sowie
erstmals in seiner neuen Funktion als Bürgermeister Heinz Rudolf
Hagenacker zu den Gästen. Danach kamen Freunde der böhmisch-
mährischen Blasmusik mit den sympathischen „Randenmusikanten“ voll
auf ihre Kosten. Gute Unterhaltung: Überhaupt konnte sich das
Rahmenprogramm wieder sehen lassen.
Die Winzerkapelle unter
Markus Ziegler umrahmte den Gottesdienst am Sonntagmorgen und spielte
anschließend zum Frühschoppenkonzert auf. Der Spielmannszug
der Feuerwehr unterhielt am frühen Abend und die Band „Midnight
Express“ spielte sowohl am Sonntag- als auch am Montagabend und
verstand es wieder glänzend, musikalische Stimmung für alle
Generationen zu bieten. Die Liebhaber alter Fahrzeugen kamen am
Sonntagnachmittag auf ihre Kosten, als zahlreiche Bulldogs,
Motorräder und Automobile aus der Rubrik Oldtimer auf dem
„Hungerbergring“ ihre Runde drehten. Das traditionelle
„Wasserbiggitragen“am Montagnachmittag war dann naturgemäß
wieder ein Event für die einheimischen Besucher, die an allen drei
Tagen zahlreich auf den Hungerberg
pilgerten. Positives Fazit: Auch sehr viele auswärtige Gäste
und Urlauber zeigten sich begeistert von diesem einmaligen Fest.
„BeiwelchemWeinfest ist man sonst noch von Reben umgeben und hat
obendrein noch solch einen Ausblick?“, schwärmte ein Ehepaar aus
Böblingen. Auch derWG-VorsitzendeWalter Förschler und
Ehrenvorsitzender Edgar Heß, der am Montagabend noch die
Verlosung des Preisrätsels durchführte, zogen ein positives
Fazit. „Der Aufwand ist zwar enorm, aber wenn dann auch noch
derWettergott so gut mitspielt, ist dies der verdiente Lohn für
alle ehrenamtlichen Helfer.“ Das deutlich größere Zelt bot
dieses Mal wesentlich mehr überdachte Sitzplätze.
Der
Besucheransturm dürfte ähnlich hoch wie im Rekordjahr 2007
gewesen sein. Einer Neuauflage 2011 steht damit eigentlich nichts
im Wege.
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