
Sind vom Resultat
begeistert: (von links nach rechts) Hallenwart
Jürgen Obrecht,
Bernhard Engler (Vorsitzender der Kindringer
Ruäbsäck),
Ortsbaumeister Daniel Kaltenbach, Manfred
Voigt (Vorsitzender der
Köndringer Vereinsgemeinschaft),
Werner Schillinger
(Vorsitzender der Winzerkapelle Köndringen)
und Bürgermeister
Heinz-Rudolf Hagenacker.
|
Teninger Nachrichten vom 08.12.2010
Es war die Köndringer Vereinsgemeinschaft, die den Stein ins
Rollen gebracht hat. Sie war es auch,die das Anliegen nach einer
großzügigeren, zeitgemäßen und multifunktionellen
Bühne in der Köndringer Winzerhalle tatkräftig mithalf,
zu verwirklichen. Bei einem Pressegespräch am vergangenen Montag
nahm Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker die Gelegenheit wahr,
ebenfalls den Dank der Gemeinde Teningen für das Engagement der am
Umbau beteiligten Vereine auszusprechen. Hagenacker betonte, dass dies
ein absolutes gutes kooperatives Beispiel ist, wie das Engagement
ehrenamtlich engagierter Bürger mit der Gemeinde funktionieren
kann.
Er erinnerte daran, dass es ohne die Mithilfe der Köndringer
Vereine bei der schwierigen Haushaltssituation nicht realisierbar
gewesen wäre. Das ist auch einer der Gründe, dass diese
Maßnahme gerne einer breiten Öffentlichkeit zukommen sollte,
hob Hagenacker hervor.
|
Vorausgegangen
war die Zusage der Vereinsgemeinschaft, alle Arbeiten, die selbst
ausgeführt werden können, zu übernehmen. Damit war
zunächst eine
Möglichkeit geschaffen, 15.000 Euro in die Haushaltsplanung
aufzunehmen
und die Voraussetzungen geschaffen, die Maßnahme anzugehen. Bei
seinem
Dank hob er auch hervor, dass letztendlich der Kreis derer, die von
dieser Maßnahme profitieren, weitaus größer ist. Den
Worten schlossen
sich sowohl Vereinsgemeinschaftsvorsitzender Manfred Voigt sowie
Ortsbaumeister Daniel Kaltenbach in etwa an. Voigt
erinnerte zudem daran, dass es auch ein besonderes Erlebnis für
die am
Umbau beteiligten Vereine war und mit Sicherheit auch zur Stärkung
der
Vereinsgemeinschaft beigetragen hat. Allein die Erfahrung, etwas
bewegen zu können und dies dann mit solch einem Erfolg, spricht
für
sich.
Und wahrlich, das Werk ist gelungen, die Bühne erstrahlt nicht nur
optisch in einem anderen Outfit, sie ist bei Weitem auch
wesentlich funktioneller geworden. Die roten Vorhänge bilden eine
schöne Symbiose mit der Holzstruktur der Halle. Die Entfernung der
begrenzenden Bühnenfront und Seitenwände und das Ersetzen
durch
variable Vorhänge gestatten vielseitige
Gestaltungsmöglichkeiten. Auch
die Errichtung einer Aluminium-Traversenkonstruktion und der neue
Bühnenvorhang sowie das neue Flächentragwerk des
Bühnendaches tragen
dazu bei. Maßgeblich sind auch die Sanierung der
Bühnen-Elektrotechnik
und die neuen Bühnenstrahler. Ferner wurden die Bühnendecke
und Bühnenrückwand neu gestrichen und die Installation eines
Blend- und Lichtschutzes im Bereich des Lamellenfensters der
Bühnenrückwand vorgenommen. Insgesamt betrug das
Gesamtvolumen der
Maßnahme 25.000 Euro, die um ein wesentliches höher
ausgefallen wäre
ohne die Mithilfe engagierter Vereinsmitglieder der Vereinsgemeinschaft
und der Eigenleistung seitens der Gemeinde durch den Bauhof. |
|