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Emmendinge Tor vom 25.02.2009
Männerbastion
in der Boehle-Halle
Über 700 Männer feierten ausgelassen beim 119. EFG
Bockfrühschoppen
Emmendingen.
Der Rosenmontag gilt in hiesigen Männerkreisen seit eh und je als
ganz
besonderer Feiertag. Und so feierte das starke Geschlecht unter
Ausschluss der
Damenwelt in vollen Zügen beim EFGBockfrühschoppen in der
Fritz-Boehle- Halle.
Getreu dem Traditionsmotto "Bockbier, Bütten und Ballett" lockte
bei
der 119. Sitzung ein spritziges Programm mit vielen
Überraschungen.
Gleich
zu Beginn sorgte EFG-Caruso Horst G. Bürklin für ein erstes
Stimmungshoch und
brachte mit dem Bockfrühschoppenlied ("Hände zum Himmel") in
bewährter Manier die Männerherzen in Wallung. "Jetzt geht's
los, wir sind
nicht mehr aufzuhalten", knüpften die "Sportfreunde
Blau-Weiß"
(Hartmut Ott, Peter van der Kley, Joachim Saar) mit bekannten
"Ohrwürmern"
und selbst gemachten Texten nahtlos an den gelungenen Auftakt an.
Ideenreich nahm
das Sangestrio unter anderem auch die aktuelle Nahversorgungs-
Situation aufs
Korn ("Hölle, muss denn das sein, kein Supermarkt will in die
Stadt
rein!"). Chronist Uli von der Horst persiflierte die globale
Wirtschaftskrise und die "Schlappen" für SPD und CSU bei den
Landtagswahlen in Hessen und Bayern mit närrisch geschliffenem
Florett
("Die christsozialen Gartenzwerge zerstörten Stoibers Werke!") und
griff zur Freude der Männerwelt auch tief in die
"Fußballkiste". Mit
dem treffenden Vergleich "Im Fußball wie im Liebesleben
Liebesleben, ist
'Mann' frustriert, schießt er daneben" traf er beim Publikum ins
Schwarze.
Sportliches Fazit: Nur Seitensprünge, siehe Beckenbauer, Kahn oder
Effenberg
halten jung und fit. Deswegen heißt das Erfolgsrezept:
"IhrBayern-Spielermüsst
beenden die Abstinenz in euren Lenden!" "In der Höhle des
Löwen": Die "Klatschweiber Frau Meier und Frau Müller" (Petra
und Heike Bürklin) bekamen auf der Männersitzung das "raue
Klima"
hautnah zu spüren. Auch wenn sie jede Menge "obszönen
Zündstoff"
parat hatten, schlugen ihnen lautstarke Pfeifkonzerte aus dem Saal
entgegen.
Nichtsdestotrotz brachten sie ihre Bütt tapfer zu Ende, und schon
allein der
gewagte Auftritt "in der Höhle des Löwen" verlangt Respekt
und
Anerkennung. EFG-Vize Horst G. Bürklin zog als "Cindy aus Marzahn"
einen interessanten Vergleich: "Berlin-Marzahn ist wie die
Martin-Luther-Straße in Emmendingen!" Auch die flotten
Sprüche über die
Bundeskanzlerin sorgten für Lachsalven ("Ick will ja nich uff de
Merkel
rumreiten - wer will das schon?").Nicht zu vergessen die Vereidigung
der
"Bierbienen", die zu den traditionellen und wohl beliebtesten
Bockschoppen-Ritualen zählt. Unter lautem Gejohle wurde das
Bewirtungsteam von
Jürgen Lender (seit 31 Jahren präsent) einmal mehr feierlich
auf den
"Bierbringdienst" eingeschworen. Jedes Jahr aufs Neue ein
einzigartiges närrisches Schauspiel. Süffisante
Bekanntmachungen - derbes
Macho-Gehabe: "EFG-Fasnets- Bott" Gerhard Bürklin griff bei seiner
Büttwie gewohnt tiefunter die Gürtellinie und förderte
dabei auch süffisante
Neuigkeiten von Malecker Bauernwievon der Männerselbsthilfegruppe
"Rubbel
die Katz" zutage. Der johlende Beifall des Publikums war ihm dabei
gewiss.
Als EFG-Präsident und Sitzungspräsident hat er sich in den
vergangenen 25
Jahren außerordentliche Verdienste um die Emmendinger Fasnacht
erworben und
wurde dafür von "Vize" und Bruder Horst G. Bürklin mit einer
Ehrenurkunde gewürdigt. Zu den großen Emmendinger
Fasnachts-Ikonen zählt auch
EFG-Ehrenelferrat Peter van der Kley, der beim 119. Bockschoppen nach
31
Bühnenjahren einen unvergessenen und emotional bewegenden Abschied
feierte. In
seiner Paraderolle als "Macho" trumpfte er ein letztes Mal auf,
erzählte von Kapriolen und Kuriositäten seines
närrischen
"Malle"-Urlaubes und wurde vom Publikum im Anschluss ("Peter,
wir danken Dir!") frenetisch gefeiert. Weltstars verzauberten: Für
eine gelungene
Überraschung sorgte die EFG im Zusammenhang mit der Ernennung von
OB
Schlatterer zum Ehrenkappenträger. Als Zugabe durfte die
Verwaltungsspitze ein
riesiges Geschenkpaket aufmachen, ausdem Hollywood-Ikone "Marilyn
Monroe" entstieg. Die Freiburger Schauspielerin Tanja Bertsch umgarnte
die
Emmendinger Verwaltungsspitze bei ihrer professionellen Darbietung nach
allen
Regeln der Kunst. Ein Highlight, an dem auch das Publikumviel Freude
hatte. Schöne
Mädchenbeine: Nicht fehlen durften natürlich auch die
schönen Mädchenbeine. Die
Blau- Weiß-Garden (Leitung Saskia und Anja Bogen) und Ballette
der Mundinger Nachtschattenhexen
(Leitung Moni Ludwig), der Emmendinger Schlossgeister (Leitung Tanja
Schmidt)
und der Mundinger Krütsköpf (Leitung Manuela Steigert) sowie
die "Happy
Dance-Group" (Leitung Claudia Böcherer/Nadine Nebinger)
begeisterten mit
Gardemärschen und Showtänzen. Musik: Die "Winzerkapelle"
Köndringen
(Leitung Joachim Volk) umrahmte in bewährter Weise, die
"Hachberger
Herolde" unter Tambourmajor HorstWinterle eröffneten den 119.
Bockschoppen
traditionell mit Fanfarenklängen. Für das krönende
Finale sorgte einmal mehr
die Sängerrunde "Rot-Weiß Underberg" (EFG-Elferrat) um
EFG-Caruso
Horst G. Bürklin. Thomas Gaess .
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