|
Emmendinger
Tor vom 18. Januar 2006
„Das Wesen einer Gemeinde wird vor allem durch den gemeinschaftlichen Geist geprägt“,so Bürgermeister Hermann Jäger. Beim Teninger Neujahrsempfang wurden Karin Ehrler, Josef Himmelspach, Fritz Karcher und Horst Unruh mit der Verdienstmedaille der Gemeinde für ihr Engagement um das Gemeinwohl geehrt. Neujahrsempfang in Teningen: Für ein Glanzlicht sorgte der Musikverein „Winzerkapelle“ Köndringen am Sonntag in der voll besetzten Sport- und Winzerhalle Köndringen unter der Leitung von Alfredo Mendieta und (beim letzten Stück) Markus Ziegler. Kleines Foto: Bürgermeister Hermann Jäger konnte zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirchen, Schulen und Vereinen begrüßen. |
| Der gemeinschaftliche Geist bestimme das Bild der Kommune nach innen und außen und sei ein wichtiger Baustein für die Identifizierung jedes Einzelnen mit seiner Gemeinde, dankte Jäger den Geehrten und wies auf die einstimmigen Beschlüsse des Gemeinderates (15. November 2005) hin, wodurch die herausragenden Leistungen gewürdigt würden. Jäger lobte die Arbeit der „großen Teninger Vereinsfamilie“ und der vielfältigen bürgerschaftlichen Einrichtungen erster Güte. Karin Ehrler ist seit rund 25 Jahren im Vorstand der SG Köndringen/ Teningen aktiv, die durch ihren erfolgreichen Handballsport weit über die Grenzen Teningens hinaus bekannt ist. Ihr Name ist mit der erfolgreichen Vereins- und Jugendarbeit sowie vielen Vereinsaktivitäten in den letzten Jahren eng verbunden. Trotz angeschlagener Gesundheit brachte sich die Ehefrau des Regionalliga- Trainers in hohem Maße bei vielen Veranstaltungen, auch außerhalb des Vereins mit ganzer Tatkraft ein. Sie war Mitinitiatorin der Handballschulturniere, aus denen die Kooperation „Verein/Schule“ entstand, Mitbegründerin der SG-Abteilung „Spofunnis“ (soziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus Teningen und Umgebung) und zeichnet auch für die Mitgliederverwaltung und das Passwesen des Vereins verantwortlich. Zudem ist sie Chefredakteurin des Vereinsheftes, Staffelleiterin beim Handballverband, im Vorstand des südbadischen Handballverbandes (Bezirk Freiburg) und darüber hinaus „Motor“ und „gute Seele“ des Vereins. Josef Himmelspach ist seit vielen Jahren im Männergesangverein (MGV) „Liederkranz“ Heimbach und der Heimbacher Abteilungswehr engagiert. Seine tatkräftige Hilfe beschränkt sich nicht nur auf Auf- und Abbau bei sämtlichen Veranstaltungen, er stellt auch jedes Mal seinen Fuhrpark zur Verfügung. Darüber hinaus ist er seit langem als Sänger im Männerchor aktiv. 2004 wurde das MGV-Ehrenmitglied für sein 50- jähriges Sängerjubiläum geehrt. Auch im Vorstand bringt er sich seit Jahren ein (Beisitzer von 1981 bis 1983 und seit 1997 bis dato, Zweiter Vorsitzender von 1983 bis 1997). 1954 trat er in die Heimbacher Feuerwehr ein und wurde bereits für 50-jährigen Dienst geehrt. Von 1976 bis 1983 war er als Schriftführer, von 1976 bis 1984 als Mitglied im Abteilungsausschuss tätig. Darüber hinaus war er auch in der Winzergenossenschaft Malterdingen-Heimbach als Mitglied des Aufsichtsrates (1978 bis 1986) und des Vorstandes (1986 bis 2003) sowie bei der Heimbacher Fasnet mehr als 30 Jahre engagiert. Fritz Karcher hat sich seit 1984 in außerordentlichem Maße für die Teninger Baugenossenschaft verdient gemacht. Bis zur Verschmelzung zur Heimbau Freiburg-Teningen eG in 2005 war er über 20 Jahre lang im Aufsichtsrat, fast die ganze Zeit als Ratsvorsitzender engagiert. Seit der Verschmelzung gehört er dem Aufsichtsrat der Heimbau Freiburg- Teningen als stellvertretender Vorsitzender an. Karcher, langjähriger Volksbank-Vorstandssprecher, zeichnet für das solide und erfolgreiche Wirtschaften der Genossenschaft verantwortlich, hat sich insbesondere für die Gestaltung sozial verträglicher Mietpreise und die Förderung von genossenschaftlichem Wohnungsbau eingesetzt. Als Experte hat er die entscheidenden Impulse für eine Verschmelzung „auf Augenhöhe“ mit dem größeren Partner gesetzt. Auch sein Wirken im Teninger Gemeinderat (1976 bis 1989) ist unvergessen. Horst Unruh hat sich in vielfältigerWeise in das lebendige Dorfgeschehen eingebracht. Von 1980 bis 1994 war er stellvertretender Vorsitzender des Tanzsportclubs. Darüber hinaus zeichnet er seit 1993 auch für die Geschicke des Gesangvereins Teningen als Vorsitzender verantwortlich. Federführend war er auch bei der Erstellung der Vereinschronik zum 150-jährigen Vereinsjubiläum. Seit 2000 ist er zudem als Vorsitzender der Teninger Vereinsgemeinschaft aktiv. Auch als Rektor der Hauptschule Teningen (Organisation zur Lehrstellenvermittlung) sowie als Leiter der Volkshochschul-Außenstelle Teningen (seit 2002) hat er sich ehrenamtlich eingebracht. |