Jugendcamp 2011 "Moosenmättle"
06. bis 08. Januar 2011



 

















Vom 06. bis 08. Januar veranstaltete die Jugendabteilung der Winzerkapelle Köndringen ein 3 tägiges Jugendcamp auf dem Moosenmättle in Kirnbach. Hierbei war Spiel, Spaß und Abenteuer pur geboten.


Die 33 köpfige Reisegruppe startete am Dreikönigstag nach dem Verladen von Essen, Trinken, Gepäck und Schlitten in die zahlreichen Fahrzeuge, pünktlich um 13:30 Uhr Richtung Kinzigtal. Die eineinhalb stündige Fahrt über Felder, Wiesen, Berge und Auen war nicht für jedes Kind einfach, so dass wir einen kleinen Zwischenstopp einlegen mussten. Am Selbstversorgerhaus Moosenmättle angekommen teilte Jugendleiter Mennie die jeweiligen Zimmer zu und die Kinder durften ihre Betten und Laken selbst beziehen. Selbstverständlich halfen die Ersatzmamas Steffi und Sandra den Jüngsten dabei, denn für manche kleinen und GROßEN Kinder war dies eine echte Herausforderung. Die weiteren Betreuer Sören, Michel und Matze verstauten das zahlreiche Essen, Trinken und was ganz wichtig war, das Knabberzeug im Hauswirtschaftraum und bereiteten die Küche auf das erste Essen vor. Denn zu Abend gab es gebackene Hackbällchen, Wurst- und Käseplatten mit frischem Bauernbrot.
Gegen 18:30 Uhr trafen sich dann alle Teilnehmer/Innen zu einem gemütlichen Hüttenabend. Erstaunlicherweise wurde dieser von Allen sehr gut angenommen, denn für die Betreuer hieß es ein Programm für das Alter von 5 bis 17 Jahren zusammenzustellen! Gestartet wurde der Abend mit dem Wollknäuelspiel. Dieser wurde von einem zum anderen quer durch den Sitzkreis weitergegeben und jeder Teilnehmer konnte sich vorstellen und der Knäuel zog sich wie ein Spinnennetz durch den Raum. Im Anschluss kam Kroko ins Spiel. Denn das kleine „bissige“ Krokodil wurde zum Campmaskottchen, denn mit ihm konnte man so manchem „Problem auf den Zahn fühlen“. Danach war ein lustiges Pferderennen angesagt und die Impressionen eines Jockeys während dem Rennen pantomimisch nachgestellt. Zum Abschluss des offiziellen Teils war dann das Quiz „Der Große Preis“ angesagt. Hierbei ging es darum verschiedene Fragen in den Kategorien Musik, Sport, Städte und Länder, Allgemeinwissen und TV zu beantworten.
Nach diesem ganzen Rummel war es für die Kleinsten an der Zeit ins Bett zu gehen, aber Ruhe war - na klar - erst nach etwa einer Stunde, denn es gab ja in den Stockbetten einiges zu erzählen. Die etwas „Älteren“ vergnügten sich bis kurz vor Mitternacht mit einer spannenden DVD, einer Zockerrunde und Discomusik.

Am Freitagmorgen gab es ein leckeres Frühstück mit Wurst, Käse, Marmelade, Nutella und gekochten Eiern. Bei Letzerem musste so mancher Teilnehmer feststellen, dass man medium gekochte Eier besser nicht auf dem Tisch aufschlägt.
Leider sah es in den frühen Morgenstunden sehr trüb am Himmel aus, so dass wir damit rechnen mussten, dass wir den ganzen Tag drinnen bleiben mussten. Deshalb traf man sich gegen 10 Uhr frisch gestärkt zu einem von Marius und Philipp (Bu) organisierten Tischkickerturnier im Partykeller. Die Mädchen des Jugendorchesters spielten untereinander ein Dartturnier aus und die Kleinsten malten mit Sandra Mandalas aus und bastelten Stickbilder. Jan, Dennis, Michel und Mennie wollten das mit dem schlechten Wetter aber nicht wahr haben und räumten den wunderschön gelegenen Grillplatz erst einmal vom Schnee frei und entfachten ein Feuer. Ein Feuer das wohl die Regenwolken verscheuchte, denn ne halbe Stunde später strahlte die Sonne.

Drinnen im Haus liefen die Vorbereitungen für das Mittagessen schon auf Hochtouren, denn Sandra, Soeren, Matze und Steffi zauberten knackigen Salat, Pennenudeln und eine italienische Bolognesesoße mit frischem Goudakäse.

Nach dem Mittagessen waren fast alle Wolken am Himmel verzogen und wir konnten unser Outdoorprogramm starten. So liefen Alle warm eingepackt Richtung Schlittenfahrthügel. Doch wo genau war der noch einmal? „Einfach der Nase nach, wir werden den schon finden“, rief Bauer Michel. Gesagt, getan, denn wir fanden den Hügel nach etwa 20 Minuten Fußmarsch. Zwar war die Abfahrt nur noch etwa 70m lang, doch die Schlittenfahrer hatten ihren Spaß und genossen die Abfahrten.
Nach dem Heimmarsch waren wir doch etwas geschlaucht und mussten uns mit warmem Tee und Kaffee oder einfach einer heiße Dusche erst wieder etwas auftauen.
Mit Heißhunger fielen wir dann über die frisch gegrillten Würstchen mit Senf und Ketchup her.

Der Abend war ziemlich relaxed, denn der Ausflug hatte Spuren hinterlassen. Einige der Jüngeren schafften es gerade noch bei Knabberzeugs und Apfelsaft die DVD „Wickie und die starken Männer“ anzusehen, um hinterher total erschöpft ins Bett zu fallen. Die etwas Größeren zockten Dart und noch ein paar Gesellschaftsspiele und hörten ihre Mucke im Partykeller.
Am Samstagmorgen durften 4 Krachmacher der Vornacht (keine Angst sie stellten nur zwei Jungs in den Schrank und nicht das Haus auf den Kopf) etwas früher aufstehen, um das Frühstück zu richten Erstaunlicherweise klappte das aber auch sehr gut. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Rühreiern war dann erst einmal das Aufräumen der Zimmer angesagt. Betten abziehen, Zimmer ausfegen, Mülleimer leeren, manche schafften das in Rekordzeit, denn nun stand ja auch eine Playstation mit Singstar bereit. Hierbei sangen sodann kleine Popstars von morgen um die Wette.

Zu Mittag gab es sämtliche Restle von den beiden Vortagen in einem Topf. Danach räumten die Betreuer die Küche und den Aufenthaltsraum auf und schwupps waren schon die Fahrer für die Heimfahrt da.
Die Autos und der Musikerhänger wurden beladen und ab ging es Richtung Heimat. In den Autos gab es natürlich den „Daheim gebliebenen“ einiges zu erzählen.
In Köndringen angekommen wurden die Kinder wieder von ihren Eltern in Empfang genommen und ein wunderschönes Jugendcamp ging zu Ende.
Bericht von Mennie Lang

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