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von
Markus Zimmermann-Dürkop
Durch Musik lernen
Jugendliche neue Seiten ihrer Persönlichkeit kennen
Konzert des
Oberbadischen Blasmusikverbands in der Emmendinger
Steinhalle / Niveau steigt von Stufe zu Stufe der instrumentalen
Ausbildung
EMMENDINGEN.
"Bitte drücken Sie uns mindestens einen Daumen" bat Dirigent
Michael
Bockstahler das Publikum beim Abschlusskonzert des Jugendmusikworkshops
am Samstag in der Steinhalle. Für die Instrumentalisten des
B-Orchesters stellte die Komposition "Concerto D’Amore" von Jacob de
Haan eine große Herausforderung dar. Doch die jungen Musiker
meisterten
das schwierige Werk beachtenswert ud unterstrichen die Sinnhaftigkeit
des Jugendmusikworkshops.
Rund 150 Jungmusiker aus neun
Vereinen hatten den gesamten Samstag über Stücke
verschiedener
Schwierigkeitsgrade erarbeitet. "Vormittags waren Registerproben, am
Nachmittag wurde das Zusammenspiel im Orchester geübt" ,
erklärte
Bezirksvorsitzender Martin Böcherer. Organisiert hatte den
Jungmusikerworkshop der Bezirk VI im Oberbadischen Blasmusikverband.
Die Einladung angenommen hatten Nachwuchsmusiker der Orchester aus
Freiamt, Ottoschwanden, Emmendingen, Köndringen, Teningen,
Nimburg-Bottingen, Heimbach, Windenreute und Maleck.
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"Es zeigt sich, zu
was die Jugendlichen fähig sind, wenn sie durch besondere
Konstellationen zu Leistung angespornt werden" , verdeutlichte
Böcherer
den Zweck der Übung. Dabei hatte der Workshop in erster Linie
nicht den
Sinn, die Leistungsfähigkeit der Jungmusiker nach außen hin
zu
demonstrieren, sondern ihnen selbst zu vermitteln, welches Potenzial in
ihnen steckt. Die Anfängern sollten spüren, wohin die Reise
gehen kann,
wenn sie ihre Ziele konzentriert verfolgen.
Erst
ein,
höchstens zwei Jahre haben die Musiker, die das A-Orchester
bildeten,
Instrumentalunterricht. Dennoch spielten sie unter der Leitung von
Christian Manciu schon ein hörenswertes Programm, das anfangs
durch
langsame, bedächtige Rhythmen geprägt war. So hatten die noch
nicht so
Versierten die Möglichkeit, sich harmonisch einzuspielen, kleine
Ungereimtheiten auszugleichen, um dann im abschließenden "Dos
Muchachos" noch sehr lebhaft zu werden.
Knapp
drei Jahre
Unterricht haben die Mitspieler im B-Orchester und manche von ihnen
schon das bronzene Jungmusiker-Leistungsabzeichen. Deutlich vernehmbar
war dieser Fortschritt vor allem im klareren Ausdruck der einzelnen
Register. Als beachtliche Leistung erwies sich zudem das sehr stimmige
Miteinander, das abgerundete Klangbild unter der Leitung von Michael
Bockstahler, zumal sich die meisten der Ensemblemitglieder zum ersten
Mal begegnet waren. Den tosenden Applaus des fachkundigen Publikums aus
Lehrern und Eltern hatten sich die jungen Musikerinnen und Musiker
redlich verdient.
Mit
einem sehr ausgeklügelten, vollen
Klangbild setzte dann das C-Orchester unter der Leitung von Ludwig
Göppert den musikalischen Höhepunkt. Bronze und Silber der
Leistungsabzeichen der Musiker erstrahlten in einem Vortrag voller
Dynamik und feiner Nuancen. Mal dominierte das Blech, dann zauberten
die Klarinetten und Flöten feine Melodien. Klar und kraftvoll
präsentierten sich die einzelnen Register. Um eine Zugabe kamen
die
Musiker nicht herum.
Ein
glanzvolles Finale fand der Workshop
im Zusammenspiel aller Teilnehmer und Lehrkräfte. Martin
Böcherer wies
bereits auf den nächsten, dann dritten Jungmusikerworkshop hin:
Der
wird am 7. März 2009 in Teningen veranstaltet. |
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